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Der Opernball
Operette von Viktor Leon und H. Von Waldberg nach dem Lustspiel „Die Rosa-Dominos“
Musik von Richard Heuberger
Premiere am 31. Dezember 2001 im Großen Haus
Musikalische Leitung - Jörg Iwer
Inszenierung - Dieter Freydank
Choreographie - Sigrun Kressmann a.G.
Bühnenbild und Kostüme - Kordula Stövesand a.G.
musik. Einstudierung - Andreas Simon, Olivia Gladosch
Regie-Assistenz - Dirk Lüdicke
Inspizienz und Souffleuse - Julianna Friedrich
Beaubuisson, Rentier - Wolfgang Macke
Madam Palmira Beaubuisson, seine Frau - Karin Freydank
Henri, Neffe Beaubuisson´s, Marinekadett - Mario Welker
Paul Aubier - Eugen Duvnjak
Angèle, dessen Frau, Nichte der Madame Beaubuisson - Virginia Weidlich
Georges Duménil - Johann Winzer
Marguérite, dessen Frau - Juliane Lauckner
Hortense, Kammermädchen - Johanna Beimler a.G.
Féodora - Gerlinde Rosenberg
Germain, Diener - Lutz Fliegner
Philippe, Oberkellner - Matthias St. Hildebrandt
Zwei Kellner - Hans-Jürgen Becke/Lars Unruh, Johannes Fey
„Heute Abend hoff` ich, Sie bestimmt zu sehen in der Oper; auf dem Ball will ich gesteh`n, was ich längst für Sie empfinde. Hoffe, dass ich Sie dort finde im Foyer da irgendwo um Schlag Zwölf! Ein rosa Domino!“ So lautet die Einladung des rosa Domino in der Operette „Der Opernball“, die am Silvesterabend im Mitteldeutschen Landestheater Premiere hat.
„Der Opernball“ von Richard Heuberger wurde am 05. Januar 1898 im Theater an der Wien in Wien uraufgeführt und ist eines der wohl liebenswürdigsten Werke der Wiener Operette.
Das Geschehen spielt an zwei Karnevalstagen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Paris. Paul Aubier und sein Frau Angele, ein vornehmes Ehepaar aus Orleans, sind zu Besuch bei Georges und Maguerite Dumenil. Paul nutzt den kurzen Besuch um das Pariser Leben genauer kennenzulernen. Hierbei hat er in seinem Freund Georges einen richtigen Weggefährten gefunden. Maguerite traut jedoch dem Frieden der Männer nicht und schlägt Angele vor, die Männer auf eine Probe zu stellen.
Eine Gelegenheit bietet der jährlich stattfindende Opernball. Die zwei Frauen schmieden einen Plan, in den auch das Stubenmädchen Hortense einbezogen wird. Es werden zwei Briefe mit gleichem Inhalt erstellt, in denen Paul und Georges zu einem Stelldichein mit einer anonymen Damen von Adel auf den Opernball eingeladen werden. Als Erkennungszeichen dient ein rosa Domino-Kostüm. Was die beiden Damen jedoch nicht wissen, auch Hortense möchte auf den Ball und verfasst einen dritten Brief gleichen Inhalts. Alle drei Briefe verteilt Hortense nun an Paul, Georges und Henri, ein Marinekadett und der Neffe von Madame Beaubuisson. Scheinbar betrübt erklärt Paul Angele, er müsse sehr schnell aus geschäftlichen Gründen nach Orleans zurück.
Am Abend begegnen uns neben Paul, der in Marguerite seinen rosa Domino gefunden hat, auch Georges und die verkleidete Angele, Henri mit der im rosa Domino verkleideten Hortense, aber auch Beaubuisson am Arm der Chansonette Feodora. Durch eine Zahl von ungünstigen Zufällen kommt es auf Grund der Masken- und Kostümgleichheit der Frauen zu tollen Verwechslungen.
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