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Hänsel und Gretel
Märchenspiel
Text von Adelheid Wette
Musik von Engelbert Humperdinck
Premiere am 3. November 2001 im Großen Haus
Musikalische Leitung - Hsiao-Lin Liao
Inszenierung - Markus Schuliers
Bühnenbild und Kostüme - Günter Kupfer
musik. Einstudierung - Olivia Gladosch, Hsiao-Lin Liao
Choreographie und Regieassistenz - Ellen Lerche
Inspizienz und Souffleuse - Julianna Friedrich
Peter, Besenbinder - Hans-Jürgen Zander
Gertrud, sein Weib - Silke Dubilier
Gretel deren Kind - Nami Matsumoto
Hänsel, deren Kind - Juliane Lauckner
Knusperhexe - Eugen Duvnjak
Sandmännchen - Virginia Weidlich
Taumännchen - Virginia Weidlich
Kinderchor: Musikschule
14 Engel: Theaterjugendclub
Seit der Premiere am 23. Dezember 1893 in Weimar unter der Leitung von Richard Strauss begeisterte das Märchenspiel „Hänsel und Gretel” Jung und Alt. Mit „Hänsel und Gretel“ gelang Engelbert Humperdinck der internationale Durchbruch. Schon früh zeigte sich das musische Talent Humperdincks, der am 01. September 1854 in Siegburg als Sohn eines Schuldirektors geboren wurde. Bereits mit 14 Jahren entstanden erste Kompositionen. Dennoch musste Humperdinck auf elterlichen Wunsch hin zunächst Architektur studieren.
1872 begann er sein Musikstudium am Konservatorium in Köln. Während einer Studienreise in Italien lernte er Richard Wagner kennen, dem er bei den Vorbereitungen zu „Parsifal“ assistierte. Durch diese Arbeit erhielt er viele Anregungen für seine Oper „Hänsel und Gretel“. Auch heute noch ist die liebenswürdige Märchenoper in vielen Spielplänen der Vorweihnachtszeit zu finden.
Es wird die Geschichte von Hänsel und Gretel, Kinder einer armen Besenbinderfamilie, erzählt, die mit ihren Eltern in einer Hütte in Not und Armut leben. Trotz der aufgetragenen Arbeit der Mutter vertreiben sich die Kinder die Zeit lieber mit Singen und Tanzen. Als diese nach Hause kommt und die Kinder zornig zurechtweist, zerschlägt sie im Eifer den Krug Milch, der für den Abend vorgesehen war. Zur Strafe schickt sie Hänsel und Gretel in den Wald, um dort Beeren zu sammeln.
In der Zwischenzeit kehrt der Besenbinder Peter guter Dinge nach Hause zurück. Er berichtet von einer Festlichkeit im benachbarten Dorf, wo er seine Besen zum höchstmöglichen Preis verkauft hat. Mit dem Erlös hat er für die Familie Lebensmittel erworben. Mit einem mal erinnert er sich der Kinder. Sein Weib erzählt ihm, dass sie die Beiden zum Beerenpflücken in den Wald geschickt hat. Der Vater bemerkt besorgt, dass die Kinder sich in der Dämmerung verirren und der im Wald hausenden Hexe ins Garn gehen könnten.
Hänsel und Gretel haben in der Zwischenzeit ihr Erbelkörbchen gefüllt und überm Spiel nicht bemerkt, dass es langsam dunkel geworden ist und sie tiefer und tiefer in den Wald hineingerieten. Immer unheimlicher kommt ihnen der Wald vor. Erst als das Sandmännchen erscheint, legen sie sich beruhigt zum Schlafen nieder. Am nächsten Morgen werden Hänsel und Gretel vom Taumännchen geweckt und hinter ihnen steht ein herrliches Lebkuchenhaus. Was sie jedoch nicht wissen ist, dass sie vor dem Haus der gefürchteten Hexe stehen. Als sich die Kinder vor lauter Hunger ein Stück Lebkuchen abbrechen erscheint die Hexe und bringt die Kinder in ihre Gewalt.
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