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Die Großherzogin von Gerolstein
Operette von Henri Meilhac und Ludovic Halevy
Musik von Jacques Offenbach
Premiere am 2. März 2002 im Großen Haus
Jacques Offenbach - ein Name mit dem viele die Oper „Hoffmanns Erzählungen” assoziieren. Jedoch verbirgt sich hinter diesem Namen weitaus mehr.
Zu seinen bekanntesten Operetten gehört „Die Großherzogin von Gerolstein”, die am 12. April 1867 im Theatre des Varietes in Paris uraufgeführt wurde.
In Gerolstein, ein nur in Phantasie bestehender Kleinstaat, regiert um 1720 die Großherzogin Julia. Schon lange zeigt sie kein Interesse mehr für die Pläne und Beschlüsse der tonangebenden Herren des Hofes. Sie will weder den ihr zubestimmten Prinzen Paul heiraten, noch behagen ihr die Machenschaften von General Bumm. Vielmehr hat die Großherzogin eine große Vorliebe für Soldaten:
“Ach wie liebe ich die Soldaten, liebe ich die Soldaten! Wahre Männlichkeit verraten
Uniformen allein!“
Bei einer Inspektion ihrer Militärtruppen fällt ihr der Grenadier Fritz ins Auge und weckt ihre Begehrlichkeit. Fritz zeigt jedoch kein Interesse, da er in das Bauernmädchen Wanda verliebt ist. Dennoch lässt die Großherzogin nicht locker. Als im Nachbarstaat ein Krieg ausbricht, befördert sie ihren Günstling kurzer Hand zum Korporal, Leutnant, Major und schließlich gar anstelle Bumms, zum General.
Tatsächlich gelingt es Fritz einen Sieg zu erringen, jedoch weniger durch eine kriegssichere Führung, vielmehr durch große Mengen an Alkoholika, die er den
Gegnern geschickt zugespielt hat. Bei der Rückkehr der Truppen wird Fritz als der große Held gefeiert. Auch die Großherzogin ist von seinem Erfolg begeistert und sieht in ihm bereits den zukünftigen Bräutigam. Jedoch hat dieser weder Ohren für die Liebesbitten der Großherzogin noch für den Freudentaumel der übrigen Anwesenden. Im Mittelpunkt seiner Träume steht einzig und allein Wanda, mit der er bereits Heiratspläne geschmiedet hat.
Jedoch ist das Glück nicht von langer Dauer. Bereits in der Hochzeitsnacht kommt es zu ungebetenem Besuch.
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