Alice im Wunderland

Musical nach dem Buch von Lewis Carroll
Text von Helmut Polixa
Musik von Jens-Peter Ostendorf

Premiere am 28. November 2001 im Großen Haus

Inszenierung - Clara Widmer
Musikalische Leitung - Stefan Huth
Choreographie - Winfried Schneider a.G.
Bühnenbild und Kostüme - Udo Klenner a.G.
musik. Einstudierung - Stefan Huth
Regie-u. Choreogr.-Assistenz - Ellen Lerche
Inspizienz und Souffleur - Dirk Lüdicke

Alice - Beatrix Slowik a.G.
Krunke, Ritterfräulein, Köchin, Schmetterling, Katze, Papagei, Clown - Barbara Schüler
Maus, Katze, Königin - Elke Schuhrk
Dronte, Ritter, Schmetterling, Schnapp-Hase, Clown - Jakob Köhn
Pingu-hin, Goggelmoggel, Raupe, Zwiddeldei, Kind - Jürgen Krumrey
Tintenfisch, Herzogin, Katze, Hutmacher, Tanzmeister - Mathias-St. Hildebrandt
Zitteraal, Schmetterling, Pferd, Clown - Lutz Fliegner
Kaninchen, Diener, Katze, Brachvogel, Zwiddeldum - Mike Beulich

Instrumentalisten: Zaharia, Bonis, Huth


„Alice im Wunderland“, von Helmut Polixa nach den Erzählungen von Lewis Carroll, so heißt das neue Kindermusical, das in der Spielzeit 2001/02 am Mitteldeutschen Landestheater Premiere hat. Eine Erzählung voller Spannung, Faszination und Humor.

Die Geschichte handelt von der kleinen Alice, die sich auf einmal in ein sonderbares Land, in das „Land hinter den Spiegeln“, verirrt. Dort begegnen ihr Gestalten, die sie in Ihrem ganzen Leben noch nie gesehen hat. Zunächst ist Alice davon sehr fasziniert und findet alles, was ihr widerfährt, sehr lustig. Jedoch merkt sie bald, dass der Umgang in dieser neuen Welt alles andere als unkompliziert ist. Alles ist für Alice neu, sonderbar und sie versteht ihre ganze Umgebung nicht mehr.

Am meisten betrübt sie jedoch, dass sie keine Freunde findet und allein durch das neu entdeckte „Wunderland“ zieht. Immer wieder trifft sie Gestalten, wie ein weißes Kaninchen, den Goggelmoggel, einen Ritter, eine Wasserpfeife rauchende Raupe und viele andere, die ihr sehr phantastisch vorkommen. Aber keiner hat für ihr außergewöhnliches Aussehen, ihren Namen und ihre Herkunft Verständnis. Denn Dinge, die für Alice ganz selbstverständlich erscheinen, werden im „Wunderland“ mit großer Skepsis betrachtet. Sie trifft Lilien und andere blumenähnliche Gewächse, die sich über die blütenuntypische Gestalt von Alice lustig machen.

Auf ihrer weiteren Reise durch das „Wunderland“, trifft Alice auf die Königin, von der sie hofft, tröstenden Beistand zu bekommen. Alice bemerkt jedoch schnell, dass sie auch hier ihr Glück nicht findet. Von morgens bis abends gibt die Königin Befehle und lässt sich das Leben verschönern. Bei Ungehorsam gibt sie die kurze Warnung „Kopf ab“ und alles pariert.

Ob Alice je einen Weg aus dem „Wunderland“ in ihre alte Heimat findet?

Bereits in den vergangenen Jahren standen zahlreiche Kindermusicals auf der Wittenberger Bühne, die beim Publikum große Begeisterung auslösten. Hierzu zählt u.a. „Das Dschungelbuch“, „Der kleine Vampir“ und „Der Zauberer von Oss“.

Mit „Alice im Wunderland“ ist nun ein weiteres Kindermusical im Repertoire des Mitteldeutschen Landestheater, das sowohl Jung als auch Alt in seinen Bann ziehen wird.