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Kaufhaus voller Narren
Kabarettprogramm von Lothar Bölck
Premiere am 2. März 2001
Regie - Carola Bläss/Barbara Schüler
Musikalische Leitung - Stefan Huth
Musikalische Begleitung - Stefan Huth/Olivia Gladosch
Mitwirkende
Carola Bläss
Wolfgang Macke
Mario Welker
Lothar Bölcks Kabarettprogramme laufen im Wittenberger Brett'l-Keller schon viele Jahre sehr erfolgreich. In guter Erinnerung dürften dem Wittenberger noch die Programme „Wahnsteig D“ und „Gullywärts Reisen“ sein. Beide standen über zwanzig Mal auf dem Spielplan der Kleinkunstbühne.
Mit dem „Kaufhaus voller Narren“ hat am 2. März 2001 ein neues Programm von Lothar Bölck in Wittenberg Premiere. Im Schaufenster des Kaufhauses „Werthalle“ beginnen die Schaufensterpuppen zu leben und in Bölck's Art über Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft zu lästern. Auszug: In unserer Münzdemokratie wird mehr mit Geld als mit Logik bestochen und Sparsamkeit ist nur ein verabscheuungswürdiges kapitalistisches Prinzip, sich auf Kosten seines eigenen Geldes zu bereichern.
In „Prototyp“ wird “Gen-adi“ vorgestellt, ein konstruierter Mensch mit allerlei Genen von Leuten bereichert, die im deutschen Unterhaltungsfernsehen gewisse Rollen spielen. Aber was ist das „gen-iale“ an „Gen-adi“? Veroni? Zladdi? Der Minister erklärt es.
Beim „Umbestuhlungsprogramm“ für Parlamente steht die Sitz- und Besetzungsgesellschaft mbH und Co KG vor Fragen, die teils leicht, teils schwer zu beantworten sind. Klar ist: Die CDU-Fraktion bekommt eine originalgetreue Nachbildung der Deutschen Bank, die CSU eine Kopie des Heiligen Stuhls, die FDP Drehstühle, die man hochstellen kann, die Grünen keine, weil sie sich sowieso immer dazwischen setzen und die PDS Sünderbänke. Aber worauf sitzt die SPD-Fraktion? Die Überlegungen fallen ganz unterschiedlich aus.
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