Sweet Charity

Musical in zwei Akten
Von Neil Simon und Dorothy Fields
Musik von CY COLEMAN

Inszenierung - Winfried Schneider
Musikalische Leitung - Jörg Iwer
Choreographie - Winfried Schneider
Bühnenbild und Kostüme - Julia Burde
Musik. Einstudierung - Stefan Huth/Andreas Simon/Olivia Gladosch
Regie- u. Choreogr.-Assistenz - Ellen Lerche
Inspizienz und Souffleuse - Julianna Friedrich

Charity - Silke Dubilier
Helene - Andrea Dohnicht
Nickie - Beate Ramerth
Carmen - Gerlinde Rosenberg
Betsy - Gerlinde Rosenberg
Hermann - Matthias St. Hildebrandt
Marvin - Mike Beulich
Ursula - Carola Bläss
Vittorio Vidal‚ Oscar, „Sonnenbrille“- Andreas Jören
Manfred - Lars Unruh
Fräulein von der Auskunft - Virginia Weidlich/Bettina Straub
Daddy Brubeck - Mario Welker
Zwei „Jünger“ - Mike Beulich, Rolf-Udo Kober
Polizist - Rolf-Udo Kober
Rosie - Virginia Weidlich
Meier - Hans-Jürgen Becke
Taxi-Girls - Ellen Lerche, Astrid Kiener, Gaby Schiffner, Silvie Topinkova
Gute Fee - Jörg Iwer
Kommentator - Wolfgang Macke


Auch in der Spielzeit 2000/01 setzt das Mitteldeutsche Landestheater wieder auf große amerikanische Musicals. Nicht nur die zahlreichen zufriedenen Besucher der Vorstellungen von „Anything Goes“ und „Carousel“ in der vergangenen Spielzeit dürften sich freuen: Am 17. November hat das Musical „Sweet Charity“ Premiere. Inszeniert wird es von Winfried Schneider, der als Gastregisseur dem Wittenberger Theater weiterhin treu bleibt.

Uraufgeführt wurde „Sweet Charity“ im New Yorker Palace Theatre im Jahre 1966. Als Vorlage diente Federico Fellinis Film „Die Nächte der Cabiria“. Für das Musical „Sweet Charity“ wurden die Dialoge auf ein Minimum reduziert, was der Handlung jedoch nicht schadet. Denn „Sweet Charity“ gilt als Musical, dessen Handlung man komplett aus den Songs erkennen kann. Der Erfolg des „Charity“ wird neben der Musik von Cy Colemann besonders den Songtexten von Dorothy Fields zugeschrieben.

Charity, ein Animiermädchen im „Fan-Dango"-Tanzpalast und träumt von einem bürgerlichen Leben. Doch mit ihren Liebhabern hat sie nicht viel Glück: „Sonnenbrille", ihr Galan, entreißt Charity bei einem Spaziergang im Park die Handtasche mit dem Geld für ihre Aussteuer, stößt sie in den Teich und verschwindet. Von einem Passanten wird sie schließlich aus dem Wasser gefischt.

Zurück im "Fan-Dango"-Tanzpalast schwört sie ihren Freundinnen, sich nie mehr dem nächstbesten Mann an den Hals zu werfen. Ihre Entscheidung ist jedoch nur von kurzer Dauer. Vor einem vornehmen Nachtclub lernt sie den Filmstar Vittorio Vidal kennen, für den sie schon lange schwärmt. Vittorio hat gerade einen Streit mit seiner Geliebten hinter sich und beschließt aus einer Laune heraus, Charity mit in sein Apartment zu nehmen. Doch unerwartet erscheint Vidals reumütige Freundin – Charity verschwindet kurzerhand im Wandschrank und wird dort Zeugin einer ereignisreichen, lautstarken Versöhnungsnacht.

Ramponiert und gedemütigt wird sie erst am nächsten Morgen aus ihrem Gefängnis befreit. Sie beschließt, ihr Leben zu ändern und die Volkshochschule zu besuchen. Dort lernt sie den schüchternen Oscar kennen und – Charity verliebt sich aufs neue. Ein Wiedersehen wird verabredet. Nachdem er von Charity einfühlsam ermutigt worden ist, gesteht er ihr seine Liebe. Als Charity ihm auch noch beichtet, sie arbeite in einem Tanzpalast als Animiermädchen, will er sie sogar heiraten. Im „Fan-Dango" wird Charity mit einer Hochzeitstorte überrascht und von ihren Freundinnen verabschiedet: Sie ist am Ziel ihrer Träume. Doch bei einem Treffen im Park hat Oscar ihr etwas zu sagen...



Inszenierungsfotos finden Sie hier