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Operette von Johann Strauß
Die Ankunft des Herzogs von Urbino in Venedig beunruhigt einige Senatoren, gilt der hohe Herr als Schürzenjäger, der auch verheirateten Frauen nachstellt. Aber diesmal kommt er nicht auf seine Kosten, machen ihm doch einige gewitzte Venezianerinnen und Venezianer einen Strich durch die erotische Rechnung.
Die Handlung spielt zu Ende des 18. Jahrhunderts. In Venedig, der einst mächtigen und immer noch reichen Stadt, lebt man, so man es sich leisten kann, nur noch dem Vergnügen.
Strauß versieht das heitere Sittenbild mit musikalischen Perlen wie dem Quartettwalzer "Alle maskiert", dem Lagunenwalzer und dem Lied "Komm in die Gondel".
Die Schwächen des Textes, die anfangs den Erfolg der Operette behinderten, eliminiert Walter Felsenstein in seiner Neufassung. |

Dietrich Seydlitz und Viola Preisendanz |
Besetzung
Musikalische Leitung: Klaus Hofmann
Inszenierung: Peter Fabers
Ausstattung: Ingrid Böttcher
Choreographie: Dagmar Claus
Herzog von Urbino - Johann Winzer
Bartolomeo Delacqua - Hans Nikstat
Stefano Barbaruccio - Matthias St. Hildebrandt
Giorgio Testaccio - Rolf-Udo Kober
Barbara, Delacquas Frau - Annette Schneider
Enrico Piselli - Delequas Neffe - Dirk Lüdicke
Annina, ein Fischermädchen - Viola Preisendanz
Caramello, Leibbarbier des Herzogs - Werner Heinen
Pappacoda, Makkaronikoch - Dietrich Seydlitz
Ciboletta, Zofe der Barbara Delacqua - Andrea Dohnicht
Centurio, Diener des Herzogs - Johannes Fey

"Eine Nacht in Venedig" 1986 in Wittenberg
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