Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern

Schauspiel von Peter Hacks nach J. W. von Goethe




Dimo Wendt und Sabine Weitzel


„Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern“ ist eine virtuose politische Parabel auf Hier und Heute vor dem Hintergrund 2500jähriger Geschichte.

In ihr wird der ewige Kampf zwischen Wirklichkeit und Utopie, Volk und Kunst, der einen Wahrheit mit der anderen Wahrheit gezeigt.

Nichts anderes als der Standort unseres Theaters in seinem Umland wird hier verhandelt: der Theater-Prinzipal – eingebettet zwischen Pennern und untätiger Polizei, pornographischen Bänkelsängern, prüden wie brünstigen alten Weibern, finanzkräftigen Amtsschimmeln – versucht sein hehres Estherspiel mit der Hoffnung durchzusetzen, daß endlich, endlich bessere Zeiten für seine Kunst anbrechen mögen. Aber auch diese besseren Zeiten werfen schließlich im Esterspiel neue Fragen auf und sei es im Dollarregen Mardochais unter den Klängen der 9. Sinfonie per Klavier...



Dimo Wendt und Sabine Weitzel



Die große Zeit spiegelt sich in der kleinen und das geschieht sehr bunt und jahrmarkthaft, mit 3 Schauspielern in 18 Rollen.

Dieses Stück ist eine Farce mit Musik und Gesang und dem dramaturgischen Grundeinfall, das Verhältnis zwischen Volk und dem Theater zu zeigen.



Sabine Weitzel und Jürgen Krumrey

Inszenierung - Christoph Lissmann
Bühnenbild und Kostüme - Kordula Stövesand
Inspizient/Souffleur - Dieter Beck
Musikalische Leitung - Stefan Huth

Herr - Jürgen Krumrey
Herr - Dimo Wendt
Frau - Sabine Weitzel